Anfang September war ich geschäftlich in den USA. Genauer gesagt führte mich mein Auftrag nach Washington, DC. Um Flugkosten zu sparen bin ich einen Tag früher als nötig angereist — verstehe jemand die Preispolitik der Fluggesellschaften, wieso das einen Preisunterschied von 3.200 EUR in der Economy Class ausmacht. Aber das ist ein anderes Thema.

Neben Shopping und Sightseeing, denen ich bei Gelegenheit einen eigenen kleinen Artikel hier im Blog widmen werde, konnte ich also auch einen Tag lang privaten Dingen nachgehen. Politisch interessiert – glaubt es oder auch nicht, ich hab’ sogar schon mal dran gedacht, einer Partei beizutreten, fühlte mich dann aber doch noch zu jung dafür — und zum entscheidenenden Zeitpunkt im Herzen der Weltmacht konnte ich dem aktuellen Präsidentschaftswahlkampf natürlich nicht entkommen.

Logisch, daß ich beim mächtigsten Mann der Welt George W. Bush vorbeigeschaut habe. Aber auch dem Kongress konnte ich meine Aufwartung machen. Leider darf ich entsprechende Fotos an dieser stelle nicht veröffentlichen, daher nur die Außenansichten. Höhepunkt war jedoch unumstritten das Zusammenkommen mit den beiden Präsidentschaftskandidaten Barack Obama und John McCain.
Aber halt. Nur zwei Kandidaten? Was die beiden damals noch nicht wußten und im Rahmen der Weltwirtschaftskrise zum Nebenkriegsschauplatz verkommt ist die Kandidatur eines dritten, parteilosen Kandidaten, die mittlerweile durch’s Internet kursiert. Mein privater Auftrag trägt Früchte.

Ich wußte es schon immer: irgendwann kommst du mal ganz groß raus!
Naja… und wenn es nur der „Cost-Saving-Award 2008″ ist.
*grins*
Von: Stefan am Oktober 15, 2008
um 5:23